Pistaziensommer

Das Nachtgelächter aus fremden Gärten läutet den Pistaziensommer ein. Leben. Das Herz und die Seele atmen auf. Licht und Wärme tanken, die Haut riecht nach Sonne und Meersalz. Alles ist farbensatt und duftschwanger und lebt.

Das Gesicht wendet sich der Sonne zu. Die Haare werden ganz hell und wehen im Wind oder treiben im Wasser. Die Hände sammeln Kräuter und Beeren und Blumen, manchmal Muscheln. Oder sie hängen faul aus der Hängematte. Barfuß durch kurzes Gras gehen. Füße, die Halme spüren und darunter die warme, trockene Erde. Erdbeersaft sammelt sich auf der Zunge, mogelt sich in Mundwinkel. Eis tropft aus der Waffel.

Es wird gefühlt nie dunkel, nur die Vögel sagen „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“. Lange draußen bleiben, bis die Luft sich kühl auf die Arme legt. Kerzenschein, vielleicht ein Feuer. Sternegucken. Geschichten, die nur in der blauen Stunde erzählt werden.

Wild.Frei.

Entstanden bei einem der wunderbaren Online-Schreibworkshops von Marion und ihrer Werkstatt Freude. Mit Wortgeschenken von Ulrike und Marion – danke dafür, ihr wisst welche 😉

Inner Core – Geschichte eines Bildes

Es gibt ein Bild, das mich schon lange begleitet und im Entstehen ist. Sie ist schon einmal mit mir umgezogen und ist weiter im Werden. Das ist ihre Geschichte.

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Ein Freund

Heute hopse ich über eine Schwelle und teile etwas Zartes, kreativ Geschriebenes mit euch.

Tanz leuchtet.

Er summt wie eine Hummel, saust wie der Wind, flüstert ins Lautlose.

Tanz ist süß und bitter und salzig zugleich.

Er duftet wieder Garten nach dem Sommerregen. Satt und würzig.

Tanz berührt dich sanft, dann wieder stuppst er dich. Bis er dich umarmt. Warm.

Ein Freund.

M. Sies/Ideenfülle

Ein Sinnesgedicht, geschrieben in einem Workshop bei Marion vom Findesatz-Blog, in ihrer „Werkstatt Freude“.

Wenn das Brett mal Brett sein darf

Eigentlich…was für ein „böses“ Wort. Für mich drückt es aus, dass Dinge nicht so klappen wie geplant, dass mir Vorhaben nicht leicht von der Hand gehen wollen. Blöd also, dass mein heutiger Tag gleich mit einem dicken EIGENTLICH anfing: „Wenn das Brett mal Brett sein darf“ weiterlesen